
Unser Zuhause für die nächsten zwei Tage: die Golfinho do Mar.

Das Stahlschiff pendelt dauernd zwischen Santarem und Manaus, fasst über
300 Passagiere und unzählige Tonnen Kartons, Säcke und Kisten.

Einchekken beim Zahlmeister, der, wie sich später herausstellte,
auch einer der Steuermänner ist.

So wohnen wir in unserer kuscheligen 300-Reais-Zwei-Bett-Kabine mit Aircondition.
Weil es so warm ist, gibt es kein Oberbett.

Und so reisen die Einheimischen. Die mitgebrachten Hängematten
werden auf dem Unter- und Mitteldeck aufgehängt, Reisetaschen etc. darunter verstaut.
Für Abkühlung sorgt der Fahrtwind.

Blick auf ein Nachbarboot gleicher Bauart.

Verladekran am Kai von Santarem, gebaut übrigens vom VEB Eberswalde. Freundschaft!

Die Sojaverladestation von Santarem.

Letzter Blick auf die kleine Stadt am grossen Strom.

Amazonas oder Niederrhein?

Das Oberdeck. Treffpunkt der Raucher und Biertrinker. Aus der Box dröhnt, ja wirklich, dröhnt, den ganzen Tag Samba-Musik.

Teil unserer Vollverpflegung.

Gegen 17 Uhr geht auf einmal die Sonne unter. Die Temperaturen werden
erträglicher und die Nacht bricht herein.

Ruhig läge der Amazonas vor einem, wäre da nicht diese penetrant laute Samba-Musik.
1 Kommentar:
jaja der samba! im sommer in costa cordalis, äh rica hatten sie gerade bob marley entdeckt und der ist schon seit über 25 jahren tod - dabei sollten sie lieber merenge spielen und tanzen - aber nichts ist schlimmer als musik auf einem indischen dorfplatz zu hören, deren lautsprecherbox-membranen alle gefatzt waren: bibidibobbeldibusel nubelariebel bidschibu!
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