Mittwoch, 6. Februar 2008

83. Tag: Von Puerto Nateles nach Punto Arenas

Freitag, den 1. Februar 2008

Der chilenische Teil Patagoniens ist genauso dünn besiedelt wie sein argentinischer Widerpart. Bis zu nächsten Stadt sind es 250 Kilometer. Punta Arenas, an der Magellan-Strasse gelegen, ist mit 120.000 Einwohnern die letzte Großstadt vor der Antarktis.

Doch bevor wir dort eintreffen, machen wir noch einen Abstecher zu einer anderen Kolonie. Über 40 Kilometer Schotterpiste geht es zu den Magellan-Pinguinen. Zwischen September und März brüten hier mehrere tausend Pinguine ihre Eier aus und ziehen ihren Nachwuchs gross. Der Wind ist brutal kalt trotz der Sonne. Nach einer halben Stunde lassen wir die Vögel wieder allein.

Punto Arenas empfängt uns kühl. Gerda fährt die Kälte in die Knochen. In unserer Hosteria läuft die Heizung auf Hochtouren und erzeugt die Illusion tropischer Hitze. Sie müssten das ganze Jahr durchheizen, erzählt die Wirtin.

Trotz der Kälte machen wir noch einen Spaziergang durch die Innenstadt. Die Leute laufen hier alle in Daunenjacken und Mänteln rum. Nach sovielen Monaten in der Wärme ein ungewohnter Anblick. Wir nehmen unser Abendessen in einem irischen Cafe ein (es steht jedenfalls an der Fassade, dass es ein irisches Cafe sein soll, auch wenn sonst nichts darauf hinweist) und bestellen im wahrsten Sinne des Wortes fetten Schweinebraten.

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