Mittwoch, den 23. Januar 2008
Der Himmel ist bedeckt und es hat wohl in der Nacht geregnet. Die Schotterpiste nach San Martin De Los Andes ist noch feucht, also gibt es kaum Staub, und es sind nur wenige andere Fahrzeuge unterwegs. Wir fahren durch den Nationalpark Lanin vorbei an schroffen Felsen, grünen Wiesen und üppigsprudelnden Bächen.
Nach drei Stunden erreichen wir San Martin. Wir stossen aus den Bergen direkt auf die Uferpromenade, die mit vielen Cafes und Restaurants sehr einladend wirkt. In der Nähe des Busbahnhofs entdecken wir ein quirliges, gutbesetzes Restaurant mit großem Aussenbereich. Die Karte bietet Waffeln mit Schinken und Käse und Rühreier mit Speck, genau das Richtige!
Beim anschließenden Verdauungsspaziergang beschliessen wir, in der Stadt zu bleiben. Der 26.000 Einwohner zählende Ort ist zwar auch eine Touristenhochburg, aber anders als in Bariloche, fallen die vielen Urlauber nicht so auf. Ausserdem haben die örtlichen Politiker daraufgeachtet, die Stadt nicht zu verbauen. Die meisten neuen Häuser sind aus Holz und huldigen einer Art Schweizer Chalet-Stil.
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