Mittwoch, den 9. Januar 2008
Heute ist die Hälfte unserer Reise vorbei. Doch das Ereignis geht irgendwie unter. Nach dem Besuch des kleinen Folklore-Museums überbrücken wir die Zeit bis zur Abfahrt des Busses in einem Cafe und starren ungläubig auf ein Thermometer: Die Temperatur steigt wären wir Kaffeetrinken von 40 Grad auf 42. Im Schatten lässt sich das noch gut aushalten, in der Sonne vergeht man sofort. Ich gönne mir ein Eis und kann es gar nicht so schnell auflecken, wie es schmilzt.
Unsere Hoffnung, dass es in San Juan wieder kühler wird, stirbt, als wir nach sechs Stunden aus dem Bus steigen. Es ist nach acht Uhr Abends und es ist so heiss, dass der Schweiss sofort wieder verdunstet. Der Taxifahrer meint fröhlich, die Temperatur liege bei den kleinen Vierzigern, was wohl heissen soll, es ist unter 45 Grad. Das einzige Hotel mit Pool hat nur noch eine Suite frei und wir schlagen zu. Jetzt hausen wir in einem Appartment, über dessen Größe sich mancher Student freuen würde. Sofort verstreuen wir unsere Sachen über Schlaf-, Wohn- und Essbereich und finden nichts mehr wieder.
Nach Einbruch der Dunkelheit ist die Stadt immer noch Backofen heiss. Ein warmer Wind fegt durch die Strassen. Aussengastronomie gibt es kaum, alles flüchtet in die klimatisierten Innenräume. Wir nehmen unser Abendessen bei einem Italiener ein. Um 23 Uhr, wir sind mit unseren Canneloni, der Lasagne und der Flasche Wein bereits fertig, wird es erst richtig voll. Keine Ahnung, wann Argentinier eigentlich schlafen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

1 Kommentar:
tagsüber natürlich - das sollten sie hier in deutschland auch einführen, weil ich doch ein absoluter nachtmensch bin - erst letzte nacht bin ich um drei h in die heia damit ich endlich mal aus dem jet lag rauskomme -
h1
Kommentar veröffentlichen