Dienstag, den 22. Januar 2008
Wir steigen früh in unseren Miet-Corsa und fahren entlang des Lago Nahuel Huapi in Richtung Villa La Angostura. Der Ort boomt seit dem vor einigen Jahren eine geteerte Strasse gebaut wurde. Die Hauptstrasse ist gesäumt mit Boutiquen, Eisdielen und Restaurants. Die Wohngebiete liegen gut verborgen in den Wäldern ringsum. Wir versorgen uns mit Brot (plötzlich gibt es in den Läden eine Auswahl an verschiedenen Brotsorten), Wurst und Käse und picknicken mit vielen Argentiniern am Seeufer.
Kurz hinter Villa La Angostura hört die Asphaltstrasse auf und unsere geliebte Schotterpiste beginnt wieder. Anders als in den Anden rund um Uspallata sind wir hier in einer touristischen Hochburg mit entsprechend dichtem Verkehr. Der von den vielen Autos aufgewirbelte Staub nimmt nicht nur die Sicht, er zwingt auch dazu, bei der Affenhitze die Fenster geschlossen zu halten. Von unserem ursprünglichen Plan, am Ufer des Traful-Sees zu übernachten, müssen wir uns verabschieden - alles voll. Gegen sieben Uhr abends, nach 185 Kilometer Schotterpiste, sehen wir ein kleines Hotel mit Restaurant an einem Berghang. Wir mieten ein Zimmer, kaufen eine Flasche Bier und spülen den Staub des Tages mit Blick ins Tal herunter. Wir sind nicht die letzten, die im Hotel nach einem langen Tag auf der Strasse Zuflucht suchen. Ein deutsches und ein amerikanisches Paar treffen kurz hintereinander ein.
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1 Kommentar:
Danke sehr an den Webmaster.
Gruss Nadine
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