Donnerstag, 13. Dezember 2007

33. Tag: Foz de Iguacu

Donnerstag, den 13. Dezember 2007

Die Titelseite der Lokalzeitung gehört heute einem Bootsunfall an den Wasserfällen. Dort kann man eine Adventure-Tour buchen. Mit einem Speedboot fährt man in die tosende Gischt und fast bis unter die Wasserfälle. Ein solches Boot ist gestern gekentert und drei Touristen und der Steuermann mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein vergleichsweise glimpflicher Unfall. Bis in die 30er Jahre liessen sich die Touristen von Einheimischen oberhalb der Fälle bis kurz vor die Kante rudern. Ein Bootsführer überschätzte seine Kräfte, er kam gegen die immer stärkere Strömung nicht an und das Boot krachte die Wasserfälle hinunter. Alle acht Insassen starben, die Ruderboottouren wurden verboten.

Heute besuchen wir den argentinischen Teil des Parks. Während man von Brasilien aus einen guten Gesamtüberblick bekommt, kommt man in Argentinien dem Wasser richtig nahe. Mehre Stege führen bis an den Abgrund. Den Teufelsschlund, den wir gestern von unten bewundert haben, sehen wir heute von oben. Wir können uns wieder kaum losreissen. Das Wasser scheint von allen Seiten in ein riesiges Loch zu stürzen, durch den Sprühnebel sieht man den Grund des Wasserfalls nicht.

Wir verbringen fast den ganzen Tag im Park. Auf der Rückfahrt kommen wir an einem Thermometer vorbei: 38 Grad. Wir freuen uns auf den Pool.

Keine Kommentare: