Freitag, den 21. Dezember 2007
Hans-Georg hat die väterliche Farm in der Nähe von San Christobal, ca. 100 km von Rafela und damit für argentinische Verhältnisse quasi um die Ecke, übernommen und bewirtschaftet sie mit Hilfe seines Schwagers und einer Verwalterfamilie. Anderthalbtausend (!) Hektar Weideland gehören zur Estancia, wie solche Farmen hier heissen. Für die bereits erwähnten argentinischen Verhältnisse wohl nicht übertrieben viel Land. Zu Erinnerung: ein Hektar sind 10.000 Quadratmeter. Landwirtschaftlich interessierte Mitleser sollten sich folgende Faustformel merken: Pro Hektar kann man 0,6 bis 0,8 Stück Vieh, in dem Fall Kühe, halten. Auf meine Frage, wieviel Kühe er habe, fragt Hans Georg zurück, ob ich von der Steuerfahndung sei.
Wir kommen gegen 14 Uhr an und es gibt einen kleinen Lamm-Asado. Danach einen Off-Road-Tripp über das Gelände - die Dimensionen sind für europäische Verhältnisse gewaltig. Mittlerweile ist es nach sechs, die Sonne ist nicht mehr ganz so heiss und es wird Zeit, das Kalb für das morgige Geburtstagsfest-Asado zu schlachten. Mehr dazu bei den Bildern.
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1 Kommentar:
würg!
h1
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