Mittwoch, 12. Dezember 2007

In Curitiba

Das war die erste Fussgängerzone in Brasilien. Eingeführt in den 70er Jahren gegen den heftigen Widerstand von Autofahrern und Geschäftsleuten.

Curitiba ist eine etwas gesichtslose Stadt mit immens vielen Parks. Hier der Botanische Garten.

Blick vom Hotelzimmer auf einen Platz in der Innenstadt.

Übrigens: Wie ist eigentlich das Wetter in Deutschland zur Zeit?

Weihnachtssingen am Freitagabend in der Innenstadt.

Wir waren schon wieder im Konzert. Sonntagsmorgenmatinee mit Dvorak und Bizet.

Das neue Wahrzeichen von Curitiba: Das Museu Oscar Niemeyer mit dem vom Meister entworfenen Auge, welches sinnfälligerweise (Gerda) ein Fotografiemuseum und einen riesigen Ausstellungssaal beinhaltet.

Der unterirdische Zugang zum Auge. Wenn es S.P.E.C.T.R.E. gäbe, könnte das das Hauptquartier sein.

Die schwarze Säule links neben der grauen Tür ist das Cafe des Museums. Kein Witz! Ist auf jedem Übersichtsplan eingezeichnet und ein freundlicher Aufseher führte uns sogar hin.

Noch ein Museum. Das Museum für zeitgenössische Kunst. Die Wegweiser am Eingang zeigen in die Richtung von wichtigen internationalen Museen und Kunststä(d)tten. Kassel ist etwas mehr als 10.000 km entfernt.

Junge Kunst...

...in alter Pracht.


Kunst gibt es in dieser Stadt genug. Hier eine Ausstellung mit Skulpturen des polnisch-brasilianischen Künstlers Frans Krajcberg im Botanischen Garten.

Mülltrennung und Umweltschutz sind in Curitiba ein wichtiges Thema.

Das Schnellbus-System in Curitiba gilt weltweit als vorbildlich. Man hat das Prinzip U-Bahn über die Erde geholt. Die Busse fahren auf eigenen Spuren. Diese Röhren sind die Wartehäuschen.

Gerda guckt in der Röhre. Der sitzende Mann ist der Schaffner. 2 Reais kostet eine Fahrt, am Sonntag sogar nur 1 Reais. Dadurch das der Bezahlvorgang aus dem Bus in das Wartehäuschen verlagert wurde, haben sich die Einsteigezeiten drastisch verkürzt. Der Bus ist schneller wieder auf der Bahn.

Die Busse halten millimetergenau vor den Eingängen. 500.000 Fahrgäste nutzen die Busse jeden Tag. Das System ist so erfolgreich, dass es sich selber finanziell trägt. Die Busgesellschaft ist übrigens städtisches Eigentum.

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