Dienstag, 25. Dezember 2007

Wir wünschen Fröhliche Weihnachten!

Gesehen in Corduba am 24. Dezember.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Nachtrag zu Kommentar Nr. 3 unter “Aufbruch nach Argentinien"

Hallo meine Lieben,

vielen Dank für das schöne Heimatlied (ich nehm ja an, die Geburtstagsfete war gerade auf ihrem Höhepunkt.), ich war zutiefst gerührt. Allerdings anders als vemrutlich erwartet: Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich stark die Erinnerungen unterscheiden.
(Da ich die Melodie nicht kenne, war ich reimtechnisch auf Inuition angewiesen. Hab mich möglichst eng an die Vorlage gehalten)

Wo die Erft den Rhein berührt

Als ich noch ein kleines Mädchen war,
sagte Mutti immer zu mir:
hüte dich vor der großen Stadt
und dann merke dir,
gefährlicher kann´s woanders auch nicht sein.
Zieht es dich dorthin,
treib ich dich von der Schule direkt nach Haus.
Und ich hab erkannt:

Refrain:
Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt
einst meine Wiege stand.
Wo stolz die Sparkasse den Himmel mißt,
dorthin war ich als Kind verbannt.
Ich grüße dich Novesia
dir verdank ich meine Schoko-Allérgia.
und singe ein Gloria,
weil ich nicht so lange eine Neusserin war.

Römer zogen einst durch das Land,
und bauten eine spießige Stadt,
die bis heute noch in junger Zeit
nicht richtig viel dazugelernt hat.
Stolz und reich ist die Vergangenheit,
die aus einigen Ruinen spricht,
Doch leider hat Neuss in der Gegenwart
nicht mehr das gleiche Gewicht.

Refrain

Das Beste, oh du Novesia:
Du liegst an Düsseldorf so nah.
Und am Rhein, der meinen Sinn
in die Ferne lenkt(e), wo immer ich bin.
Grüßt von weitem mich mal das Obertor
denk ich an die Straßenbahn
Linie 16, die voller Freude ich so oft nahm,
- in die Welt hinaus.

Refrain

Und noch ein (diesmal echter) Pluspunkt für Neuss: Die A 57, die mich zwar oft genug weg, aber auch beizeiten schnell mal hin zu meinen Lieben führt.

Schöne Weihnachten euch allen.

Liebe Grüße, auch an alle Nicht-Neusser.
Gerda